Donnerstag, 24. März 2011

Heimreise

Dienstag, zwischendurch mal nach Peking

Der Tag begann schon früh, gegen halb 6 stand ich auf, packte meine letzten Sachen und lies anschließend das Zimmer abnehmen. Der Herr hatte nichts zu beanstanden. Markus und ich verabschiedeten uns von Sakamoto san und liefen los. Gegen 6.35 Uhr waren wir an der Busstation und wollten unsere Tickets holen, allerdings mussten wir dafür noch ein wenig warten. Wir setzten uns also noch mal hin, warteten, aßen nen Apfel und bewunderten die bestimmt über 100 m lange Menschenlange, die darauf wartete den Bus zu betreten. Plötzlich stand Shizuka uns gegenüber. Ich war sehr froh sie noch einmal zu sehen! Wir beschloßen einen Bus eher zu fahren, da wir nicht wussten wie lange dieser brauchen würde. Wir bedankten uns ein letztes Mal, sagten:"Lebewohl und Passt auf euch auf" und stiegen dann in den Bus. Die Fahrt zum Flughafen dauerte fast 2 Stunden, obwohl es nur 50-60 km sind, aber der Umstand, dass keine Züge fuhren, sorgte wieder für Straßen und Autobahnen. Aber ab einer Abfahert in Yokohama, war die Autbahn plötzlich leer und der Fahrer trat wie schon mal erlebt, auf die Tube. Unglaublich wie die Busse rasen, aber die Fahrer sind alle routiniert. Wir fuhren über die Yokohama bridge, sahen noch einmal den Landmarktower, ließen ein riesen Industrie- und Hafengebiet an uns vorbei ziehen und waren dann gegen 9 Uhr am Terminal 1!.



Wir stiegen aus, betraten das Gebäude, setzten uns kurz, machten einen kleinen Rundgang um zu sehen ob unser Flug schon angezeigt wird und mussten feststellen, dass wir am falschen Terminal waren... . Wir waren im Terminal für die Inlandsflüge gelandet..., aber es flog alles, keine gecancelten und es waren normal viele Leute da. Wir schauten nochmal auf unser E-ticket und mussten erkennen, dass die 1 bei Terminal 1 keine 1 sondern ein I war, für international. Wir suchten also, den Shuttle bus auf, der uns umsonst zum Terminal I fuhr. Dort angekommen stand schon unser Flug nach Peking dran. Wir warteten bis der Schalter öffnete und ich machte noch ne Tour durch die Geschäfte.
Der Herr ließ sein Kind, an einer Hundeleine vorneweg laufen.




Dann öffnete der Schalter, wie gaben unser Gepäck ab, gaben unsere Embarkationcard ab und suchten einen Platz zum warten. Markus schrieb Mails an seine Freundin und ich erstand noch paar Sachen in den unzähligen Shops. Dann ging unser Flug nach Peking. Dort angekommen stande wir erstmal mitten auf den Landefeld. Ein Bus brachte uns nach mehrminütiger Fahrt dann in das Empfangsgate. Wir zeigten zum ersten Mal unsere Bordkarte und unseren Pass. Das Personal dort erzählte uns etwas von einem "free Hotel", was schon irgendwie komisch war. Wir begaben uns zum nächsten Schalter, es war die Passkontrolle. Der Herr dort, genehmigte uns nach mehrmaligen Fragen einen 24 Stunden Aufenthalt. Als diese Hürde nun auch genommen war, liefen wir weiter durch diesen rießigen Bau. Überall liefen chinesische Sicherheitskräfte rum. Wir kamen zu einem Gate und da wir nicht wussten, wie wir zu den angeblich kostenlosen Hotel kommen sollten, fragten wir eine Chinesin in Uniform, die zu unserem Glück sogar Englisch sprach. Sie fuhr mit uns in der Bahn, die den International Terminal mit dem normalen Terminal verband und führte uns sogar zum richtigen Schalter. Dort allerdings verstand man unsere Anfrage bezüglich des Hotels gar nicht, aber wie wurden an einen anderen Schalter verwiese. Dort schickte man uns wieder zurück zum ersten Schalter. Mittlerweile hatte sich uns eine Japanerin angeschlossen, deren Anschlußflug auch erst am nächsten Tag
gehen sollte. Zu dritt begaben wir uns nun auf die Suche. Wir trafen zufällig auf einen Pagen, der mit den Worten "Free Hotel" etwas anfangen konnte. Er schickte uns zu anderen ebenfalls verwirrt schauenden Personen, und nach ein paar Minuten des warten, holte er uns ab und brachte uns zu den Shuttle Bussen. Die 5-10 minütige Fahrt ließ mich zum Schluss kommen, dass das Hotel irgendwo in der Pampa liegen musste. Im Hotel angekommen, wendeten wir uns an die Empfangsdamen und bekamen im Gegentausch zu unseren Gepäckkarten, den Zugang zum Zimmer.
Wir abredeten uns vorher noch mit Tomoko, der Japanerin, die einfach mal spontan nach London flog um Freunde zu besuchen, zum Abendbrot. Im Zimmer dann testeten wir als erstes das Internet und siehe da, wir konnten Lebenssignale von uns verschicken. Allerdings die Hauptplattform: Facebook war gesperrt. Das Zimmer war für den Umstand, dass es kostenlos zu nutzen war, richtig gut. Auch das Bad machte einen guten Eindruck, die Dusche funktionierte während meines Tests ebenfalls hervoragend.^^
Das Abendbrot gestaltete sich interessant, denn selbst ein mit m Tisch saßender Chinese konnte nicht klar sagen, was für ein Fleisch wir da eigentlich grad aßen. Jedenfalls konnte man es essen und da es kostenlos war und ich keine Beschwerden von bekam, solls auch egal sein. Tomoko erzählte uns während des Essens, wie sie das Beben erlebte und konnte berichten, das bei ihr die Erde zu stark schwankte, dass sie nicht mehr stehen konnte.... . Anschließend durfte sie noch 4 Stunden nach Hause laufen... .Am nächsten Tag frühstückten wir 3 aus Japan Reisenden zusammen und fuhren anschließend mit dem Shuttlebus wieder zurück zum Flughafen.


Wir bekamen auch unsere Gepäckkarten wieder. Im Bus trafen wir auch den älteren Briten wieder, der schon mit nach Peking geflogen war. Er fiel mir imFlugzeug auf, weil er immer mit den Stewardessen "schäckerte".
Im Flufhafen angelangt, mussten Tomoko und der Brite noch extra einchecken, wir hingegen begaben uns schon mal zum Sicherheitsgate. Zuvor trafen wir aber auf die 2 Franzosen, die ebenfalls das Free Hotel gesucht haben. Allerdings fanden sie es nicht und mussten im Flughafen nächtigen. Dementsprechend sahen sie auch aus. Wir unterhielten uns noch ein wenig mit ihnen. Ich vermute mal, sie sind heil in Frankreich angekommen. Im Terminal I angekommen, suchten wir erstmal minuten lang unser Gate. So ein riesiger Flughafen, unglaublich, wenn man sich mal nicht verläuft^^

Wir trafen jedenfalls wieder auf den Briten und Tomoko, die schon fleißig das kostenlose W-Lan nutzten. Ihr Flug ging zum einen eher, und wie schon angedeutet, nach London, sodass wir noch ein mit ihnen plauderten eher sie dann zu ihren Gate wanderten.Wir suchten dann auch unser eigenes Gate auf. Die restliche Zeit verbrachte ich damit, die Shops auf eventuelle Mitbringsel zu untersuchen und paar Fotos zu schießen.
Der Flug an sich war ok, ich probierte mal das Bier, schaute Film und döste vor mich hin. Der Platz für die Beine war richtig gut, allerdings bekommt Airchina von mir Minuspunkte bei den Mahlzeiten. Aeroflot hatte da schmackhafteres Essen im Angebot.
Flugzugessen und Bier
Gegen dreiviertel 6 landeten wir in Frankfurt, durchliefen die Kontrollen, bekamen sogar unser Gepäck und wurden von Susanne empfangen. Nach der Begrüßung tätigte ich erstmal ein paar Anrufe und verschickte SMS. Die erste Tour zu einer Raststätte an der A4 nahe der A9 absolvierte Susanne ganz souverän, trotz teilweise richtig schlechten Wetters wie Nebel und Regen. Nocheinmal ein Danke dafür :) An der Raststätte erwarteten mich schon meine Eltern. Sie waren ganz freudestrahlend mich wieder zu sehen, denn hätte man den deutschen Medien geglaubt, wäre ein Abreise aus Tokyo nahe zu unmöglich gewesen... . So hatten mich meine Eltern und deutschland wieder. Gegen ein Uhr kamen wir in Helmsdorf, meinen Heimatort an. Ich verbreitete meine Ankunft in Facebook und ging ziemlich müde ins Bett. Allerdings sollte der "Jetlag" dafür sorgen, dass ich nur 4 Stunden schlief und mitten in der Nacht einfach aufwachte.
Dies war nun der letzte Eintrag meiner leider verkürzten Japanreise. Ich hoffe, sie in den nächsten Jahren fortsetzen zu können.

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