Montag, 28. Februar 2011

Ein netter Samstagabend und ein Tag in Enoshima

Zum Abend vom Samstag noch etwas: Es waren noch Jenny und Markus, in dessen Zimmer die Session
abgehalten wurde dabei. Es war sehr interessant was ich von Ken, John, Kazu und Kaori erfuhr.
Wir redeten über Studieren, Wohnungsmieten und so weiter in Deutschland und Japan.
Wir verkosteten auch Bier, Sake und viele jap. Knabbereien. Die zweite Sorte Bier nach Asahi,
die ich trinken durfte war Kirin und es schmeckt wie in Deutschland, wie ein gutes Pils.
Sake dagegen schmeckte nicht so gut. Zum einen weil Sake der Begriff für jeden hochprozentigen
Alkohol ist, zudem gab es Sake im kleinen Tetrapack. Er war extrem bitter und schmeckte mir nicht,
Jenny dagegen fand ihn gut. Zum Schluss probierten wir noch richtigen Reisschnaps, der wie
guter Klarer im Geschmack war. Es war ein netter Abend, der recht lange ging was das frühe aufstehen
am nächsten Tag nicht begünstigte.

27.02.11
Um 7 oder so klopfte Alex an meiner Tür, um mir mit zuteilen das wir noch eher als geplant los fahren würden.Wir fuhren dann gegen 9:13Uhr von Sagamiono nach Kataseenoshima, ganz allein^^. Warteten noch 10 min dann trudelten unserer jap. Studenten ein. Reina, Yukako, Saki und Noriyuki. Mit Ihnen gingen wir
ins suizokukan (Aquarium). Es gab von Haien, Quallen, Fischschwärme (sah richtig beeindruckend aus), Pinguine "normale" Fische, Rochen, Robben usw. eigentlich alles. Eine Show mit Delphinen durfte ich auch
erleben, war schön aber es wehte ein richtig kühler, starker Wind.
Nachdem Aquariumsbesuch sind wir auf die Insel gegangen.

Erinnert mich an Privat und Kowalsky.

Die Insel Enoshima und die Völkerwanderung.

Ich liebe den Kontrast von jap. Tradition und Moderne!

Einer von den vielen Schreinen auf der Insel.

Die ersten Sakurablüten - sehr schön.

Freier Blick auf den Pazifik.
Ein japanisches Grab.

Die Dose wurde hoffentlich geopfert.

Im Hintergrund kann man hohe Berge erkennen.
Es gab diesmal zum Glück für den Geldbeutel, kein Gaststättenessen, sondern nur Essen von den Ständen. Es war dennoch lecker, ich habe auch Oktopus probiert und bei dem Probieren wird es wohl auch bleiben. Schmeckt eigentlich recht "gewöhnlich" aber der Nachgeschmack ist gewöhnungsbedürftig. Nachdem wir die Insel hoch und runter, eine Höhle besucht und einen Friedhof erspäht haben,ging es zurück zum Bahnhof und sobald ich saß, schlief ich auch schon.
 Abends ging es noch mit Alex, Jenny, Markus, Jeff und Juliana, einem Taiwaner und einer Chinesin ins Kappasushi. Dort fahren die mit Sushi und anderen Leckerein gefüllten Teller einfach am Tisch vorbei und Sonntags kostet jeder Teller nur 105 Yen, ist so gut wie geschenkt. Es sind 7 Tellerchen geworden. Auch eingelegter Ingwer und Wasabi wurde gegessen. Nächsten Sonntag geht es wieder hin, mjamm.



28.02.11
Heute waren wir 4 auf dem Keio - Campus, dem sfc. Es hat wie Bindfäden geregnet. Wir hatten letzte Woche beim Wetter richtig Glück gehabt. Es gab eine Welcome Party auf der wir uns alle vorstellen mussten und anschließend fotografieren lassen mussten für die Uni - Zeitung. Etwas für das körperliche Wohl wurde auch bereit gestellt. Alles in allem eine recht ruhige Angelegenheit. Morgen geht es in ein Museum, zum Glück, denn es soll weiter in strömen regnen. Bis die Tage.

Sonntag, 27. Februar 2011

Kamakura und daibutsu


Mein Eintrag kommt leider etwas spät, aber am Wochenende war ich viel unterwegs und als ich endlich Zeit hatte, funktionierte das Internet nicht. Nach 45 Minuten am Telefon (zum Glück in Englisch) arbeitete es dann wieder einwandfrei.
Am Freitag waren wir in kamakura und haben uns dort den Schrein angeschaut. Ich finde es immer wieder verblüffend, wie man aus der Stadt kommend plötzlich in der Idylle eines Schreins wieder finden kann. Diesen Kontrast gibt es nur in Japan. Wir trafen uns mit <shizuka und sie führte uns sicher nach kamakura, dort wartetetn wir dann eine kurze Zeit und es kamen noch Junpei und Takayuki. Viel später erreichte uns noch Kyouhei, der verschlafen hatte. Es stellte sich später raus, das er Shizuka und mein ehemaliger Tandempartner Motoi letzten Sommer zusammen eine Reise nach München gemacht hatten. Aber erstmal besuchten wir den Schrein und dabei hatten wir das Glück eine Hochzeitszeremonie bestaunen zu dürfen.
Kontrast zwischen Tradition und Moderne

das Paar in traditioneller Kleidung


unsere Reisegruppe, v.l. Markus, Alex, Jenny, Benjamin

mein Mahl - lecker Schweinebauchfleisch in noch leckerer Soße

Nachdem Essen sind wir mit einer angeblichen Straßenbahn, die aber die größe einer normalen Bahn hatte und sich grade so durch die enge Trasse schlängelte. Wir besuchten noch den daibutsu, den berühmten großen Buddha. Am Eingan sahen wir noch eine Miez aus Stein, die wie üblich in Japan, die linke Pfote hebt.
Der daibutsu. Der in der Mitte^^
Im Innern des armen Kerls waren wir auch. Es muss schon nachgeholfen werden, damit er so sasitzen kann. Anschließenden fuhren wir mit der Bahn nach fujizawa, sahen den Pazifik :) und ab gings nach Hause.

Samstag, der 26.02.2011
Da niemand von den Studenten Zeit hatte, begab ich mich allein nach Okubo, dem Stadtteil in Tokyo in dem am meisten Koreaner wohnen und auch zainichi über die ich ja forsche. Ich verfuhr mich am Anfang zwar glatt. Stand am richtigen Gleis, stieg aber in den verkehrten Zug ein. Wie sich herausstellte, war es nicht schlimm, denn mein eigentliches Ziel lag nur 5 minuten entlang der okubodori entfernt. Es dauerte ein bisschen bis ich die ersten Hangul erspähte. Aber im Endeffekt kam mir Okubo wie ein normales Veirtel vor, es wirkte sogar ziemlich aufgeräumt und wohlhabend. In diesem Gebiet gibt es Läden, die das japanische Verlangen nach koreanischem Essen, vor jedem Restaurant waren lange Schlangen, K-Pop, merchandise und koreanischem Waren ausleben können. 
Ein Friedhof mitten im Wohngebiet.

Ein geschäft das Seoul hieß. So viele Japaner in einem Geschäft habe ich noch nicht gesehen.


Das Eingangstor zum koreanischen Viertel.
der arme Hund

Garten des Schreins im shinjukuchouou park

Im Anschluss lief ich zum Shinjukuchouou Park und schaut mir den Schrein an. Ich sah auch einen armen Hund, der seine gebrochenen Pfoten auf Rollen hinter sich herzog.
Abends kam es zufällig zum Gespräch mit anderen Bewohnern des Wohnheims. Mit Ken, Kazu, Kaori, und John. Wir beschlossen spontan ein wenig Sake zu konsumieren. Dazu später mehr, ich muss erstmal Los. Bis später

Freitag, 25. Februar 2011

Asakusa, Meijishinja, Shibuya und zurück

Am Donnerstag trafen wir uns erst mit Ryousuke und shizuka in Sagamiono und fuhren von dort nach Asakusa zum Sensôji, dem ältestesten Tempel Tokyos. Gleich wenn man aus der U-Bahn raus kommt, sieht man das kaminari-don, das Donnertor. Es ist wie ein rießiger Ballon, der rot und blau angemalt ist.


Hier sind die typischen Verkaufsstände, in denen es von Köstlichkeiten bis Mitbringsel alles gibt zu sehen.
Dies ist der Sensôji. Im Innern konnte man mikuji kaufen, das ist einen  Art Horoskop und wenn einem das Horoskop nicht gefällt, kann man es gleich dort lassen.    

Dies ist der Tokyo Sky Tree. Es ist immer wieder zu sehen, wie hinter Tempeln und Schreinen, ein modernes Bauwerk vorlugt.


Soba mit Curry, mjamm, ausgezeichnet.
Als das Curry gegessen und auch alle anderen satt waren, ging es weiter zum Meiji - Schrein. Er ist von einer Art Wald umgeben, jedenfalls denkt man das. Leider hört man auch in ihm, die normalen Stadtgeräusche und kann über manche Schreine, andere Hochhäuser erspähen.
Der Hof und das Gebäude zum Heiligtum.
 Der Fußmarsch zum und vom Tempel Richtung takeshitadori brachte uns Hunger und so probierten wir, eine Art Crepe, die man mit allerlei Leckerein füllen konnte. Ich hatte mir Banane mit Eis ausgesucht. Ich bin mir sicher, das solch eine Süßigkeit auch in Dtl. ein Verkaufsschlager werden würde. Allerdings war mir nach dem Verzehr, ein wenig schlecht dennoch war es richtig lecker.
Wir abschiedeten uns nun von Alex, die Yvonne treffen wollte und Ryousuke und Shizuka brachten uns zum Shibuya Eki entlang der aoyamadori über den omotesandou.

Die Hundestatue Hachikô, ein beliebter Verabredungsort.


Der Platz vor und die Straßen vom Bahnhof weg waren woller Menschen und da wir doch ziemlich geschafft waren, traten wir die Heimfahrt an, inklusive des obligatorischen Nickerchens. Am Freitag gings nach Kamakura, darüber bald mehr. Bis bald.

Donnerstag, 24. Februar 2011

Yokohama - ein sehr schönes Städchen

Am Mittwoch wurde Yokohama besucht. Ryôsuke begleitete uns ab sagamiôno und Reina empfing uns in Yokohama. Dort steht auch der höchste Wolkenkratzer Japans, der sogleich auch aufgesucht wurde. In den 65 Stock ging es natürlich mit dem schnellsten Fahrstuhl Japans oder sogar der Welt. Jedenfalls kann man Sky Garden nicht einfach so besuchen, ein kleiner Obolus ist zahlen, allerdings ist die Sicht grandios. Man kann weit in die Bucht schauen und sieht Tokyo bzw. die markanten am Montag besuchten Hochhäuser in shinjuku und auch den tokyotower.Hier mal ein Blick auf Tokyo von Yokohama her. Mit bloßen Augen sah man die Skyline von tokyo. Das Wetter war zwar gut, bester Sonnenschein, aber es war noch diesig. naja vielleicht beim nächsten Mal.

                                         Yokohama - Hafen nahe der Innenstadt.
                                  Die anderen Hochhäuschen. Es gab noch viel mehr.
 Mein erstes Omuraisu - oishii! Zum japanischen Essen allgemein - alles schmeckt richtig gut, jedenfalls hatte ich noch nichts am Gaumen, was er nicht vertragen hatte.
                           Links der Landmarktower von dem man den grandiosen Ausblick hat.
                                                      Der yamashita - Park.
Nach dem kleinen Hafenrundgang ging in die Innenstadt und quer durch Chinatown. Dort gab es eine weitere Köstlichkeit, eine Art Hefekloß mit süßen Inhalt. Für Fotos lebte sie allerdings zu kurz.^^
Auf dem Weg zum Bahnhof kamen wir noch in diesem Park vorbei, in dem wir einen kleinen grünen Vogel beobachten konnten und diesen schönen Blüten.

Yokohama ist für sich eine schöne Stadt, die ich auf alle Fälle nochmal besuchen werde.
Am Donnerstag gings nach Asakusa, zum meiji - Schrein und nach Shibuya. Berichte und Fotos folgen in Kürze. Das war nun mein Beitrag zur Nachmittagslektüre, bis später.

alleine in Ueno und kaufsüchtige in Akihabara

Sorry für den späten Post, aber das Inet spinnt manchmal.
Am Dienstag sollte es eigentlich nach Shibuya mit Shizuka gehen, aber sie schickte uns Montagabend noch eine Mail, in der sie leider ihr Nichtmitkommen verkündete. So machten wir vier uns alleine auf nach Ueno. Alex war schon mal dort, sodass es keine Mühe gab, dorthin zu gelangen. Aber erstmal zurück zum Anfang.

Das Frühstück bestand an diesem Tag leider nicht aus leckerem japanischen Essen, sondern aus westlichen, sprich Toast mit Butter und Marmelade... . Bevor wir uns zum bahnhof begaben, "plünderten" wir noch den Seven Eleven und deckten uns für den Tag ein. Ich kaufte 4 Stück Sushi und ein Reisbällchen. die genauen Namen werden noch recherchiert. Von sagamiôno fuhren wir erstmal nach Shinjuku und von dort zum Ueno Bahnhof. Dort angelangt durchstöberten wir ein Manga, Anime- Merchandisegeschäft, das Yamashiroya. Die Warenvielfalt war riesig, allerdings machte einen die geräuschkulisse kirre. Nachdem von den anderen einige Sachen erstanden wurde, gingen wir zum Park und aßen unser Erbeutetes vom Kombini.

Die neuste Attraktion im uenozoo - der Panda, extra aus China importiert. Zum Frühstück sahen wir im Fernsehen, wie das arme Tier in den Zoo geschafft wurde. Nun wird ein hype drumherum gemacht, mit allerlei Figürchen und Plüschtieren, die es zu kaufen gibt.

Zu erst suchten wir den Bentendô auf.


Dann ging es weiter zum Gojoten- jinja und zum kiyomizu kannon-dô.


toshogudô Weg, der Schrein selbst wurde grad restauriert. Es war eine Plane davor, die das fertige Gebäude zeigte.

Der shinobazu Teich bzw. auch der gesamte Park wird von einem "Wall" Hochhäusern umrahmt!

Danach besuchten wir das shitamachi- Museum, in dem man einen Eindruck von den Häusern und dem Inventar der Edo und meiji- zeit bekam. In der zweiten Etage gab es dann erste Konsumgüter zu bestaunen, und diese erinnerten mich stark an solche, die es in Europa Anfang des 20. Jhrh. gab. 

Da noch Zeit war und Akihabara auf dem Weg lag, machten wir noch einen Abstecher dorthin. Auf dem Weg vom Bahnhof zur Hauptverkehrsstraße sah ich einen "klassischen" Dönerwagen, mit passend aussehenden Personal. Es war wie in Dtl. . Leider machte ich kein Bild.

Nach bestimmt zwei stündigen Shoppen, in bloß drei oder vier, der unzähligen Läden, in den Jenny einen kaufrausch erlag, beschlossen wir den Rückweg an zu treten. Die Bahnen waren unglaublich voll und so lernte ich auch im Stehen, ein Nickerchen zu halten. Am Mittwoch ging es nach Yokohama, aber dazu gleich mehr.