Sonntag, 27. Februar 2011

Kamakura und daibutsu


Mein Eintrag kommt leider etwas spät, aber am Wochenende war ich viel unterwegs und als ich endlich Zeit hatte, funktionierte das Internet nicht. Nach 45 Minuten am Telefon (zum Glück in Englisch) arbeitete es dann wieder einwandfrei.
Am Freitag waren wir in kamakura und haben uns dort den Schrein angeschaut. Ich finde es immer wieder verblüffend, wie man aus der Stadt kommend plötzlich in der Idylle eines Schreins wieder finden kann. Diesen Kontrast gibt es nur in Japan. Wir trafen uns mit <shizuka und sie führte uns sicher nach kamakura, dort wartetetn wir dann eine kurze Zeit und es kamen noch Junpei und Takayuki. Viel später erreichte uns noch Kyouhei, der verschlafen hatte. Es stellte sich später raus, das er Shizuka und mein ehemaliger Tandempartner Motoi letzten Sommer zusammen eine Reise nach München gemacht hatten. Aber erstmal besuchten wir den Schrein und dabei hatten wir das Glück eine Hochzeitszeremonie bestaunen zu dürfen.
Kontrast zwischen Tradition und Moderne

das Paar in traditioneller Kleidung


unsere Reisegruppe, v.l. Markus, Alex, Jenny, Benjamin

mein Mahl - lecker Schweinebauchfleisch in noch leckerer Soße

Nachdem Essen sind wir mit einer angeblichen Straßenbahn, die aber die größe einer normalen Bahn hatte und sich grade so durch die enge Trasse schlängelte. Wir besuchten noch den daibutsu, den berühmten großen Buddha. Am Eingan sahen wir noch eine Miez aus Stein, die wie üblich in Japan, die linke Pfote hebt.
Der daibutsu. Der in der Mitte^^
Im Innern des armen Kerls waren wir auch. Es muss schon nachgeholfen werden, damit er so sasitzen kann. Anschließenden fuhren wir mit der Bahn nach fujizawa, sahen den Pazifik :) und ab gings nach Hause.

Samstag, der 26.02.2011
Da niemand von den Studenten Zeit hatte, begab ich mich allein nach Okubo, dem Stadtteil in Tokyo in dem am meisten Koreaner wohnen und auch zainichi über die ich ja forsche. Ich verfuhr mich am Anfang zwar glatt. Stand am richtigen Gleis, stieg aber in den verkehrten Zug ein. Wie sich herausstellte, war es nicht schlimm, denn mein eigentliches Ziel lag nur 5 minuten entlang der okubodori entfernt. Es dauerte ein bisschen bis ich die ersten Hangul erspähte. Aber im Endeffekt kam mir Okubo wie ein normales Veirtel vor, es wirkte sogar ziemlich aufgeräumt und wohlhabend. In diesem Gebiet gibt es Läden, die das japanische Verlangen nach koreanischem Essen, vor jedem Restaurant waren lange Schlangen, K-Pop, merchandise und koreanischem Waren ausleben können. 
Ein Friedhof mitten im Wohngebiet.

Ein geschäft das Seoul hieß. So viele Japaner in einem Geschäft habe ich noch nicht gesehen.


Das Eingangstor zum koreanischen Viertel.
der arme Hund

Garten des Schreins im shinjukuchouou park

Im Anschluss lief ich zum Shinjukuchouou Park und schaut mir den Schrein an. Ich sah auch einen armen Hund, der seine gebrochenen Pfoten auf Rollen hinter sich herzog.
Abends kam es zufällig zum Gespräch mit anderen Bewohnern des Wohnheims. Mit Ken, Kazu, Kaori, und John. Wir beschlossen spontan ein wenig Sake zu konsumieren. Dazu später mehr, ich muss erstmal Los. Bis später

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