Der zweite Teil der Reise dauerte ingesamt über 24 Stunden, war recht anstrengend aber dafür wurden meine Mitstreiter und ich mit einem leckeren washoku belohnt.
Aber zunächst zum Anfang. Samstag morgen gegen 4 Uhr, von den Geräuschen, die mein Cousin macht, als er von seinem Kneipenbesuch wieder kommt, wach ich auf und kann nicht mehr einschlafen. Bis um 6 der Wecke klingelte lag, dann ging es endlich los. Es wurde gefrühstückt, nochmal das Gepäck kontrolliert und sich verabschiedet. Danach fuhr mich mein Onkel zum Flughafen in Schönefeld, noch mal vielen Dank.
Es vergingen noch 20 Minuten bis Alex und Markus mit ihren Reisekomitee erschienen. Ein Gruß an Puchan und Ewa.Wir verabschiedeten uns, checkenden ein und während der Sicherheitskontrolle habe ich es ungewollt geschafft, kurz für ein Schmunzeln der dortigen Mitarbeiter zu sorgen, in dem ich meinen Kofferinhalt auf den Boden verteilte.... .
Danach folgten Stunden des Wartens, mal im Flughafen, mal im Flugzeug, abgelenkt durch teilweise doch schmackhaftes Flugzeugessen, Lesen und vor sich hin Dösens. Entweder hat Aeroflot einen zu schlechten Ruf oder ich bin auch mit weniger zu frieden. Jedenfalls hat die Airline gute Arbeit geleistet! Alle sind angekommen und auch die Koffer waren da. In Japan angekommen schafften wir es noch rechtzeitg bevor unser Bus fuhr, Jenny zu finden. Die Busfahrt war schon recht interessant, denn sie bot einen ersten Blick auf und in die Stadt. Der Busfahrer hatte auch einen Bleifuß, sodass wir noch eine Weile auf Ryosuke, Shizuka, Kyou und Reina warten mussten. Nachdem sie angekommen waren, suchten wir noch einen kombini auf, zwecks Geldabhebung. Allerdings funktioniert meine EC-Karte nicht richtig...., aber zum Glück gibt es die VISA meiner Eltern und Alex, die mir zu günstigstens Konditionen Geld für das Wohnheim lieh. Nachdem wir unsere Sachen ins Wohnheim gebracht hatten, ging es nochmal zum sagamiono Bahnhof um dort das erste japanische Essen zu genießen. Ich gönnte mir auch ein asahi-Bier. Gegen 23 Uhr japanischer Zeit ging es dann endlich ins Bett.
21.02.11: Der Schlaf war so gut, dass mich Markus wecken musste, sonst hätte ich verschlafen... . Um 10 trafen wir ryousuke mit dem wir nach shinjuku fuhren. Das ist das Tokyorathaus von unten
Das sind Bilder von der 45 Etage, in die man kostenlos fahren kann. Es lohnt sich, man hat einen (fast) Rundumblick und kann das Häusermeer von Tokyoerballungszentrum bestaunen.
Danach gingen wir wieder lecker essen und fuhren dann zurück. Ich probierte erstmalig die "japanische Kunst" des Kurzschlafes in der Bahn aus und es hat wunderbar funktioniert, bin auch pünktlich 2 Stationen eher aufgewacht.
Das waren nun die nächsten Berichte meines Besuches. Morgen wird shibuya angesschaut, bis später.
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