Dienstag, 17. Juli 2012

Inaka Teil 2

Hey,
wer mit diesem Eintrag beginnt, den bitte ich erst den darunter liegenden zu lesen. Danke :)


Also, 6:10 Montag morgen, dem 16.7.2012 ging es auf zur Besteigung des höchsten Berges Japan, dem Fujisan. Wir hatten uns am Samstag ein 2Tages Ticket für den Fuji besorgt, man konnte hin und zurückfahren und alle Züge um den Fuji nutzen. Der Preis war sehr angemessen. Und 2 Tage reichen normalerweise aus, um den Berg zu besteigen. Unsere Reisegruppe bestand aus 3 Personen, Mir, Tangela und Ricky (er kommt aus Indonesien).
Also gegen viertel 8 trafen wir uns in Shinjuku, und von dort ging es dann Richtung otsuki mit dem Super Express, der dennoch eine Stunde brauchte.
Man sah ihn schon aus Tokyo

Blick aus dem Zug auf das schöne ländliche Japan
In ootsuki stiegen wir um, in eine Bimmelbahn, die überall anhielt, aber es war dennoch schön, denn die Bahn war verglichen mit Tokyo aber sowas von leer. Sehr angenehm :)
Der Berg kommt näher, oder wir ihm?

auf dem Bushalteplatz in mt. fuji. 
Wir fuhren mit dem Bus auf eine Höhe von 2300 Meter, dort ging es zu wie auf dem Rummel. Alles voller leute, die sich besondere Postkarten mit Stempel kauften und natürlich noch tonnenweise omiyage erwarben. Omiyage sind mitbringsel, die meist aus Süßigkeiten bestehen. Angeblich spezielle Süßigkeiten, die es nur an dem ort gibt. Naja^^. Ich habe natürlich auch beides erstanden :)
Nur noch 1500 m.
Gegen 11.15 fingen wir an zu laufen, und ich merkte bald, dass mein Tempo zu viel ist, für die beiden. An der Station, an der es dann wirklich Richtung Spitze geht, trennten sich unsere Wege, und ich machte mich allein weiter auf die Spur. Wir waren alle drei nicht besonders gut ausgerüstet, keiner hatte Wanderschuhe, oder einen Stock, wie ihn fast alle japaner trugen. Ich war aber auch nicht mehr besonders müde, dafür aber hoch motiviert auf den Gipfel zu kommen. Naja, so kletterte ich dann allein weiter. ich überholte auch gelegentlich paar Kletterer, sogar eine Gruppe gleichaltriger, die mit extra Sauerstoff ausgestattet waren. ich vermute, der berg mag keine Ausländer aus dem Westen, denn die wirkten alle müde und träge. Die Japaner dagegen wirkten alle so, als ob es ganz normal wäre^^ Manche joggten auch auf den Berg, in Turnschuhen und kurzen Hosen, rannten sie Hoch und dann wieder runter. Wir ein Wettlauf....
hier ist so ein Verrückter, auf dem Weg nach unten...

Aller 400 Meter gab es Hütten, wo man sich ausruhen und was kaufen konnte. Ausruhen musste ich mich auch dort. Denn es war sehr warm zu beginn, ich trug den Rucksack mit den Sagen für 2 Tage und eine dicke Jacke und sowas brauchte man auch. Der Wind war dann ziemlich stark und kühl.
in dem Ort lag unser Hostel

der Aufstieg kurz vor dem Gipfel

Geschafft:)        die modische Mütze flog dann bald davon...

Blick vom Abstieg und auf den Abstieg

Auf dem Gipfel angelangt, war das Wetter schlecht.... . Der Wind war ziemlich brutal, man sah nichts, vielleicht 40 m, dann war Schluss. Rein offiziell ist nach dem Tor auf dem Bild, noch nicht der Gipfe. Der ist eigentlich bei einer Wetterstation, aber dafür braucht man eine weitere Stunde und ich war unter Zeitdruck, musste gegen 7 Uhr wieder auf dem Parkplatz sein.  Jedenfalls erreicht ich den "Gipfel" gegen viertel 4.
Der Abstieg war viel härter als der Aufstieg..., meinen Schuhen sieht man es noch an, sie haben nun Lüftungslöcher, denn der Abstieg bestand aus Wegen kleiner Steine, die nach unten rutschten, wenn man drauftrat, also "surfte" ich sozusagen nach unten. Am Anfang ging das noch ganz gut, aber dann rutschte man immer wieder weg und musste aufpassen nicht hinzufallen... . Meine Unterschenkel taten arg weh^^, gegen 6 kam ich dann auf dem Parkplatz an
wieder unten :)
Interessant war, dass man auf dem Berg ununterbrochen Internetzugang hat :). Wir warteten noch auf dem Bus, kauften vorher noch omiyage ein :)   und trafen wieder Deutsche, ein Vater mit seinem Töchterchen auf Japanreise. Allerdings für eine Besteigung des Berges übernicht nicht passend gekleidet...  egal.
Auf dem Weg nach unten im Bus, sah ich wirklich ein Reh, da wusste ich, dass ich wirklich auf dem Land bin:)


Die Deutschen wohnten zufällig auch im gleichen Hostel, also konnten sie uns den Weg weisen. Wir checkten ein, bezahlten und gingen nochmal Essen. Wir fanden in einem chinesischen Restaurant, wirklich leckee Sachen, mjamm. Wir kehrten zurück, duschten und fielen erschöpft in die Kiste:)


Blick aus dem Balkon vom Hostel

Am nächsten Tag ging es zum Fuji Q. Einem Vergnügungspark mit Fahrgeschäften bei denen ich nun weiß, warum ich sie bisher nicht gefahren bin ... .    Beim ersten fuhr man Loopings sowas, allerdings drehte man sich dabei schon die ganze Zeit. Oh gott, es war interessant, aber ein zweites Mal, mmh....
Die nächsten waren nicht so schlimm, aber die Hitze, es brannte den ganzen Tag die Sonne, und das Warten von meist einer Stunde, war doch sehr ermüdend. Nach dem 5tenFahrgeschäft überkam mich eine Übelkeit, die nicht mehr wegging. Naja, gegen 5 verließen wir den Park und gingen wieder zum Essen ins chinesische Restaurant^^.  Leider nahm ich meine Kamera nicht mit in den Park. Es haette immer die Möglichkeit gegebene, sein Zeug in einen Spinnt zu tun, naja, passiert. Der Vergnügungspark war dennoch schön, allerdings machten sich bei mir, dann Abnutzungserscheinungen, speziell im Oberschenkel bemerkbar ;)

Das Riesenrad. Rechts darüber sind man Lichter am Berg, dies sind die Hütten, denn man kann auf dem berg übernachten:)
Unsere Rückfahrt begann 20:20Uhr und dann tatsächlich 11:40 waren wir wieder in Hiyoshi.  Es waren 3 sehr schön Tage :)  Zum Fuße des Fuji muss man eigentlich nochmal fahren, denn es gibt noch 5 schöne Seen zu sehen, sowie ist die Natur und die Ruhe einfach herrlich.

heute am 18.7. mach ich deshalb erstmal eine Pause, denn mir steckt der Berg immernoch in den Knochen:)





3 Tage im Inaka (ländliches Japan) Teil 1

Hey ich habe ja lange nichts von mir hören lassen,
aber seit letzten Freitag ist der Unterricht vorbei, und ich habe 3 sehr schöne Tage verbracht.
Am Sonntag ging es mit japanischen Studenten ins Nagano-Ken. Und diese Präfektur kann man getrost dem ländlichen Japan zu schreiben. Die Studenten die ebenfalls an der Keio sind, habe ich über den cosmic Club kennen gelernt. Jeder Student muss in einem Club sein. Man kann zwischen Sportclubs, Zeitungsclubs usw. auswählen. Es gibt sogar einen, deren Inhalt daraus besteht, einmal in 2 Monaten ins Disneyland zu gehen... .
Dieser Cosmic club jedenfalls bescäftigt sich mit den Austauschstudenten und "bietet" sagen wir "Gesprächstraining" an. Meist trifft man sich auf einen Kampus der Keio und redet dann drauf los, anschließend wird der Abend mit einem Essen abgeschlossen. So war ich schon Okonomiyaki (Art Plinse in deren Teig aber viel Gemüße ist), Sushi, katsudon (fritiertes Fleisch aller Art) und so weiter essen.

Als Abchluss des Semesters haben sich die Japaner von cosmic gedacht, mit mir und Tangela (eine Amerikanerin aus Boston) in eine Hütte in Nagano ken zu fahren. Also trafen wir uns Sonntagfrüh halb 8 am Hiyoshi bahnhof, und leihten uns anschließend einen Wagen aus. Wir waren insgesamt 7 Personen, dementsprechend wurde es auch ein riesiger Toyota. Es dauerte eine Stunde bis wir auf der Autobahn waren, aber dann fing das Grauen erst an, wir benötigten weitere 3 Stunde um Tokyo zu verlassen. Unglaublich, und mir wurde gesagt, dass dies mehr oder weniger Normal ist am Wochenende^^, Dazu kam noch das der Montag, Tag des Meeres war, also Nationaler Feiertag . Naja. als wir dann endlich Tokyo Richtung Westen verließen, und wir in den Bergen verschwanden, war es wirklich wie eine andere Welt. Weniger Autos, unzählige Berge und Täler und Natur. Die Autobahn wirkte dagegen irgendwie surreal, nicht wirklich passend^^
schon in den Bergen, aber noch im Stau

Die Aussicht war grandios und wurde eigentlich nur besser

Angekommen im Inaka. Es ging natürlich in ein     italienisches Restaurant, aber immerhin ein berühmtes^^
Gegen 2 Uhr kamen wir dann wirklich an, und passierten zwischen durch weite Täler, die ganz nach japanischer Weise zugebaut waren, allerdings war das Verhältniss von Gebäuden und Feldern gleichmäßig^^
Naja, wir aßen als erstes in einem Italienischen Restaurant, wo auch sonst. Aber da dieses Restaurant berühmt ist, geht das in Ordnung. Japaner gehen meistens nur zu berühmten Restaurant, man erkennt sie an den langen Schlangen, bei denen man schon mal paar Stündchen verweilen kann.

Anschließend fuhren wir zu der Hütte, die wirklich abgelegen ist. Sie erinnerte mich an ein schwedisches Blockhaus. Allerdings war das Arreal in dem die Hütte stand, anscheinend für solche Gebäude ausgewiesen. Man sah auch futuristische Gebäude, die überhaupt nicht zur Natur passten. Aber egal.
Man hatte seine Ruhe, kaum Leute, kaum Lärm, nur unzählige Insekten, denen auch mit Chemie und sonstigen Mitteln nicht beizu kommen war. Meine Beine zeugen davon ....
Der Anblick täuscht, im Inneren gibt es alles was der Großstadtmensch braucht. Inklusive Waschmaschine^^
Wir fuhren weiter in der Gegen herum und sahen nur terassenförmige Reisfelder, Gewächshäuser umrahmt von bewaldeten Bergen. Auf den Feldern arbeiteten meist nur ältere Herrschaften. Jugend war allgemein wenig zu sehen.

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Wir suchten dann eine kanadische Farm, und fanden sie auch mitten im Wald gelegen. Sie wirkte sehr alternativ, und bietet für Stadtmenschen eine schöne Abwechslung. Dort traf wir auch eine Deutsche, die dort für Kost und Logie schon seit 3 Monaten arbeitete. Unglaublich wo man überall Deutsche trifft, mitten im Niemandsland^^
Die letzte Station im Inaka bestand aus der Anwendung von Feuerwerkskörpern, auch Hanabi genannt. In Japan sind diese immer zu kaufen. So kleideten sich alle in traditionelle japanischen Gewänder und ließen es krachen.








Gegen 9 Uhr war dann alles angezündet, verbraucht und eingepackt und so begann die Rückreise. Hach, ich dachte ja, mitten in der Nacht da wird schon niemand auf der Autobahn sein. Weit gefehlt, wir benötigten ebenfalls 5 Stunden um nach Tokyo zu kommen. Anscheinend fahren alle Nachts, wir waren auf einem Rastplatz wo wir erstmal 30 minuten anstehen mussten um drauf fahren zu können... Naja, und dort war dann die Hölle los. Um 12 Nachts, alles voller Menschen, unglaublich. Aber als wir dann die Berge hinteruns ließen waren die meisten Autos wieder weg. mmh

Jedenfalls war ich dann endlich um 3 wieder zu Hause, wir schafften vorher noch welche nach Hause. Ab halb 1 fährt nichts mehr außer Taxis.... . Naja, war interessant, die Straßen sind glaube ich niemals leer :)
Um 4 lag ich dann endlich im Bett aber konnte nur 2 Stündchen schlafen, denn es ging um 6 Uhr ja wieder los. Diesmal zum Fujisan.







Donnerstag, 24. Mai 2012

eine typische Fahrt zur Schule

Ich werde nun meine fast täglichen Erlebnisse des Bahnfahrens während der Rushhour kundtun.

Ich verlasse kurz nach halb 8 das Wohnheim, um den 10 minütigen Weg bis zum Bahnhof zu laufen. Da fallen einem die ersten Erscheinungen der Rushhour auf. Je näher man dem Bahnhof kommt, umso mehr Japaner eilen die Straße entlang. Die Damen tragen fast alle Absatzschuhe, manche sogar Highheels. Warum sie sich mit diesen Schuhen jeden Tag den Weg antun wird ewig ein Rätsel bleiben. Bei manchen sieht der Gang dann dementsprechend auch ungesund aus... . Es fällt auch auf, dass viele schwarze Röcke und Jackets tragen, das sid dann die sogenannten office Ladys. Die Herren tragen auch fast alle lange Hosen, bzw. eben Anzüge. Sie sehen aus wie Lemminge die zum Ausgang marschieren, hier nun aber zum Bahnhof. Kurz vor dem Bahnhof halten dann noch mal extra Busse, für die Personen die eben doch mehr als 2 Kilometer zum Bahnhof laufen müssten. Busladungsweise eilen dann die Menschen in den Bahnhof hinein, um ersteinmal einzuchecken, danach gehen sie die vielen Treppen zum Bahnsteig hinunter. Ich bin immer mittendrin. Unten auf dem Bahnsteig gibt es links und rechts Markierungen für die kommenden Züge. Eine für nun kommenden, und dann zwei für die nächsten Beiden. Und an allen stehen Menschen, auf beiden Seiten. Und selbst wenn ein Zug einläd und abfährt, bildet sich sofort eine neue Schlange. Unten stehend ist zu beobachten, wie ein unendlich scheinende Masse von Menschen die Treppe hinabströmt. Steht man also in einer Schlangen, darf man sobald der Zug anhält einsteigen, und das ist meist etwas ruppig..., die ersten in der Schlange haben das Glück während der Fahrt zu sitzen. Ich stell mich meist in den Gang zwischen zwei Türen. Ein Wagon ist grob 25m lang, und es gibt 8 davon. Und obwohl ein Zug viele Menschen fassen kann, stehen zur rushhour immer Menschen am Bahnsteig.... . Naja, die Fahrt dauert grob 40 Minuten. Während 3 Haltetsellen wird es besonders voll. heute zum Beispiel waren soviele drin, das sich viele gar nicht mehr festhalten konnten und bei jeder ungewohnten Bewegung des Zuges hin und her geschoben wurden. Ein riesiges Gequetsche... und das schönste daran ist die Aufschrift im Zug, die anderen doch bitte nicht zu belästigen ;). Naja, in Mita steige ich aus, wie auch viele Büroangestellte, die zu den vielen Hochhäusern durch kleine Gassen strömen, nachdem sie den bahnhof verlassen haben. Nach 10 Minuten erreiche ich den Kampus, auf den es wie im Ameisenhügel zugeht. Ein endloses Gewimmel in alle möglichen Richtungen. In den Pausen kann man das besonders gut beobachten.
Wenn ich zurück fahre, ist der Zug zum Glück nicht so voll, da kann ich meist sitzen. Eigentlich kann man die Rushhour nicht wirklich beschreiben, man muss sie erleben. Wie ich von anderen hörte, ist meine Linie eigentlich Spass, verglichen mit der Yamanotesen, die einmal um Tokyos Innenstadt fährt. Dort muss es viel schlimmer sein. Zum glück muss ich diese nicht nehmen.



Mittwoch, 2. Mai 2012

Verkünden der Ergebnisse


Am Mittwoch, den 28.3. hatte ich frei und setzte mich an meine Hausarbeit, die leider noch vom letzten Wintersemester übrig geblieben war... .
Am Nachmittag aber begab ich mich auf die Suche nach einen Supermarkt, dessen Preise einen nicht die Tränen ins Gesicht kommen lassen. Bevor ich die Suche unternahm, erkundigte ich mich noch bei den anderen Leuten im Wohnheim, ob denn so ein Laden überhaupt extistent sei und wir wurde berichtet, dass dieser Supermarkt der OK Markt sei. Laut goolge.maps lag er auch nur 15 Minuten vom Wohnheim entfernt. Ich malte mir einen Plan auf und ging los, vorbei an einem kleinen Tempel, einer Grundschule, unzähligen Wohnhäusern, einem Seven Elven und dann verborgen in einem "hässlichen, grauen" Gebäude mit kaum auffälligen Werbeschilden versteckt, lag es, das Eldorado für Schnäppchenjäger... .
Beim ersten Einkauf allerdings beschränkten sich die zu erwerbenden Waren nur auf Wasser, Alkohol und Fertig Essen, aber nicht im deutschen Sinne. Fertig Essen, dass wirklich erst die Nacht zu vor produziert wurde und auch nur für diesen Tag haltbar ist. Man kann unter onigiri, also den Reisbällchen mit ihren unzähligen Füllungen genauso wählen, wie unter Nudelgerichten und diversen fritierten ehemaligen Tieren. Dieses Angebot gibt es in jedem Supermarkt, und in dem OK Markt war es am preiswertesten. Zudem kaufte ich noch Wasabi ein, der dem in Deutschland zu kaufenden Wasabi, an Schärfe um einiges überlegen ist. Der Rucksack war alles fullgefüllt und es ging auf den Rückweg. Der Weg war bekannt, nur das diesmal eine Steilstraße zu erklimmen war, die einem ziemlich zu setzt.

Donnerstag, der 29.3.2012
Gegen 9 Uhr wurden auf dem Mita-Campus die Ergebnisse der Einstufungsprüfung verkündet und siehe da, Stufe 2 von 13^^, laut Ergebnis waren die letzten 2 Jahre Japanischunterricht nicht sehr förderlich gewesend... . Isa, die auch aus Halle kommt, ist auch in dieser Stufe gelandet. Danach gab es noch eine Begrüßungsrede, 30 Minuten auf Japanisch...., und dann wurden alle in ihre Grüppchen eingeteilt, die sich in die entsprechenden Zimmern zu begeben hatten. Wir bekamen unser Material, 10 Kilo Lehrbücher und die Ermutigung von nun fleißig zu lernen... .

Als ich mit Deutschen an anderen Unis sprach, stellte ich fest, das der Test an der Keio besonders schwer sei und die letzten 6 Stufen eigentlich schon auf das wissenschaftliche Schreiben auf Japanisch mehr oder weniger vorbereiten soll. Also sollte man die Sprache wenn man herkommt eigentlich schon bringen.......



Am Freitag darauf fand noch ein Interview statt, um unsere Einteilung zu bereden. naja.
Abends fand im Wohnheim eine Party statt, mit kostenlosen Knabberzeugs, unter denen Japaner auch duzende gekochte Eier verstehen und Alkohol. Es begann gegen 7 mit Musik und allem drum und dran, man unterhielt sich, machte Fotos und soweiter.  Punkt 10 ging kurz das Licht aus und damit war die Feier offiziell beendet, wenn es in Dtl. erst losgehen würde, wird in Japan sprichtwörtlich der Saft abgedreht. Wir "durften" noch ein Gruppenbild machen, dann war die Sache Geschichte.
So endet die erste Woche in Japan erstmal.

Donnerstag, 19. April 2012

Treffen mit Laura

Hier nun der nächste Eintrag!
Am Samstag dem 24.3.2012 traf ich mich nachmittags mit Laura in Ikebukuro. Wir verabredeten uns gegen 3 Uhr am Ausgang 7. Das Problem war nur, dass es mehr als 40 Ausgänge gab auf mehr als 2 Etagen... .Nach 30 Minuten rumirren, dem Fragen von 2 Personen, die auch keine Ahnung hatten, kam ich zufällig am Ausgang 10 vorbei und arbeitete mich langsam zu dem 7ten vor.
Dort wartete dann auch schon Laura und zusammen gingen wir in einen kleinen Shop und  beantragten für mich ein Handy. Nachdem Ausfüllen unzähliger Zettel, dem Zeigen meiner vorläufigen Aufenthaltserlaubnis und langen Warten, zwischen durch kamen wir noch mal zurück nur um festzustellen, das die Angestellten meinen Namen falsch geschrieben haben, bekam ich endlich das Handy. Eine Prepaid Version, das Handy hat 20 Euro gekostet und im Monat noch mal 15 Euro. Damit verbunden ist eine email Flat und es gibt überall Netzempfang. In Deutschland kann man von sowas nur träumen.
Wir waren noch preiswert essen und spät am Abend ging es wieder heim.

Montag dann hatten wir dann alle Orientation, uns wurde die Uni gezeigt, unsere Bestreuer stellten sich vor, und unmengen von Zetteln mussten ausgefüllt werden. Meist wurden uns PowerPoint Folien gezeigt und deren Inhalt enthusiastisch in englisch vorgelesen, welche Wohltat.

Der Blick aus meinem Klassenzimmer.
Dienstag war der Tag der Entscheidung. Es ging zum Placementtest. Er bestand aus einem Grammatik, Hör- und einem Leseteil. Die Anfangsfragen erschienen leicht, aber plötzlich kam immer wieder ein Bruch und ich verstand gar nichts mehr. Nach 4 Stunden war das Elend auch schon vorbei und ich fuhr deprimiert aber erleichtert das es vorbei ist wieder nach Hause.


Wie schnell doch so ein Jahr vergeht :)

Konnichiha liebe Blogleser,
es hat leider etwas länger gedauert, bis ich die Zeit fand nun endlich den ersten Blogeintrag zu verfassen, fasst genau ein Jahr^^.
 Ich hatte in den ersten Wochen ziemlich viel Organisatorisches zu bewerkstelligen, zudem plagte mich eine Altlast vom letzten Semester. Sie bestand aus einer Hausarbeit, die zudem in englisch zu verfassen war. Gestern aber habe ich sie endlich fertig bekommen und abgeschickt und habe nun etwas mehr Zeit mich mal meinem Blog zu widmen.

Im letzten Eintrag, der vor einem Jahr verfasst wurde machte ich die Vorraussage im Jahr 2012 wieder etwas schreiben zu können und siehe da, es hat wirklich geklappt! Nach unzähligen Vorbereitungen, wie einer Lungenröntgenaufnahme (man soll ja keine ansteckende Krankheit ins sonst gesunde Japan schleppen), einem Kontoauszug, der nachweisen soll, das ich in Japan auch lebensfähig bin und sonstigen Hürden, bin ich nun am 21.3.2012 von Berlin aus über Umwege (Kopenhagen) nach Narita geflogen.

Ich bedanke mich bei meinen Eltern, die mich bei den Vorbereitungen unterstützt und auch sicher nach Berlin gebracht haben. Es ging zum Flughafen Tegel, dessen Parksystem leider total unübersichtlich ist und in dem wir 10 Minuten gebraucht haben überhaupt irgendeinen Platz zu finden... . Der Flug an sich war kurz und schmerzlos und so war ich schon halb 11 in Kopenhagen. Dort habe ich mich auf Nahrungssuche begeben und konnte das Bedürfnis auch stillen. Ziemlich zeitig suchte ich das Gate auf und dann nach und nach tummelten die weiteren Passagiere ein. Als eine größere Reisegruppe von Japanern eintraf, wurde mir klar, das dies eindeutig das richtige Gate war. Das Einchecken verlief auch ohne größere Probleme und dann durfte ich die Vorzüge des Alleinreisens genießen. Plötzlich nämlich kam eine Angestellte der Fluggesellschaft zu mir und fragte mich, ob ich denn allein reise und ob sie meinen Platz verbessern könnte. Ich stimmte zu und so kam ich in den Genuß in der Busines Class fliegen zu dürfen. Dort hat man unmengen Platz, kann seinen Sitz in die horizontale bringen, hat seinen eigenen Fernseher, den ich auch nutzte und konnte viel schöne Speisen, Wein und Bier trinken. Neben mir saß eine ältere Japanerin, mit der ich nach einigen Bechern Wein ins Gespräch kam und so erzählte sie mir, das sie grad aus Schweden vom Polarlichtern gucken käme. Zudem mache sie jedes Jahr eine mehrwöchige Reise in Europa. Sie hatte schon mehr Länder gesehen als ich... . Wie gesagt der Flug war sehr angenehm, hier mal ein Dank an Scandinavia Airline. Hoffentlich wird der Rückflug auch so schön.

In Narita angelangt, kam mir der Flughafen vom letzten Mal noch bekannt vor. Die Einreise war kein Problem, mit Pass, Visum und anderen Papierkram... . Ich bekam auch meine Koffer, wenn auch ziemlich zum Schluß und begab  mich zum Bahnsteig des Express JR-Zuges nach Tokyo. Im Zug traf man dann diejenigen, die auch im selben Flugzeug saßen. Innerhalb einer Stunde war ich in Musashi-Kosugi und brauchte 15 Minuten, eh ich herausfand zu welchem Bahnsteig ich musste.... .


die Bilder wurden direkt aus der Bahn gemacht, die mit mordsmäßigen Tempo durch Tokyo schoß
Von Musashi kosugi waren es nur 2 Stationen bis nach Hiyoshi. Dort angelangt lief ich noch 15 Minuten mit meinen beiden Koffern zum Wohnheim. Auf dem Weg dorthin kamen mir Bewohner des Wohnheims entgegen, die mich aufgrund meines nichtjapanischen Aussehens sofort als neuen Mitbewohner ausmachten.
Ich wurde von englisch sprachigen Japanern empfangen, die mit mir den Papierkram machten und mir mein Zimmer zuwiesen. Endlich angekommen, suchte ich als ersten den nächsten Kombini auf (Markt, der das ganze Jahr auf hat und in dem es alles Notwendige gibt), um ebensolches zu kaufen und auch eine Dose des köstlichen Gebräus, das ich zurück im Wohnheim auch gleich genoß.
Das war der erste Tag, dank des guten Fluges während dem ich schlafen konnte, hatte ich kein Jetlag und konnte mich ganz gut in den normalen Tagesablauf einleben.

Am nächsten Tag, verschlief ich erst einmal und so war ich erst gegen 11 Uhr im Gemeindeamt um meine Alienregistration Card zu beantragen. Dies war ein Spass, denn nur eine Frau dort sprach englisch und es waren viele Ausländer da... . Dort traf ich auch viele die mir bekannt vorkamen, und wie sich herausstellte, waren wir alle im selben Flug. Die Spaneriern allerdings mit der ich sprach, erzählte mir, das der Flug total überbucht war, es in der Economclass keinen einzigen freien Platz gab und sie deshalb den schlimmsten je erlebten Flug hatte... . "Ziemliches Glück gehabt", dachte ich mir. Nachdem der Antrag durch war, bekam ich noch einen schönen Zettel in meinen Pass geklebt, der beurkundet, das ich auch die Karte beantragt habe und einen weiteren Zettel, den ich als vorläufige Aufenthaltsgenehmigung vorzeigen kann, zum Beispiel beim Eröffnen eines Kontos oder beim Kauf eines Handys. Ich schloß mich dann zwei Asiaten an, die Englisch konnten und ein Konto eröffnen wollten. Sie waren so nett und brachten mich durch die Eröffnungsprozedur, mit Ausweis zeigen, Antrag ausfüllen usw.... . Ich mit meinen drei Vornamen überforderte die Damen in der Bank allerdings völlig. Nach über 90 Minuten war allerdings alles geschafft und ich nun glücklicher Kunde der Tokyo Mitsubishibank (sie gehört glaube auch zur Gruppe, die die gleichnamigen Autos produziert). Ich bedankte mich bei den beiden freundlichen Asiaten und begab mich zurück zum Wohnheim, um den Inhalt meiner Koffer vollständig in die Schränke zu räumen. Anfangs ernährte ich mich nur von Kombini Onigiri. Das sind Reisbällchen mit Füllung, die mal Pflaume, Fisch oder sonstwas sein kann. Auf diese Art der Nahrungsbeschaffung musste ich zurück greifen, da es im Wohnheim keine Mensa gibt. Das stimmte mich sehr traurig..., auch deshalb weil ich extra für Nahrung bezahlen muss. Und diese ist in Tokyo leider arg teuer. Wer sich in Dtl. über teure Lebensmittel beschwert, der solle mal nach Japan fliegen. Das einzige was ungefähr dem deutschen Niveau entspricht, ist Wasser... und einige Obst und Gemüßesorten, wie Bananen, Ananas oder Krautköpfe. Mittlerweile habe ich aber auch schon preiswerte Läden gefunde, sodass der anfängliche Schreck vorüber ist.
Somit schließe ich erstmal, meinen ersten Eintrag und werde in den kommenden Tagen, die restlichen Wochen nach holen.
Viele Grüße aus Kanagawa
Benjamin

Donnerstag, 24. März 2011

Heimreise

Dienstag, zwischendurch mal nach Peking

Der Tag begann schon früh, gegen halb 6 stand ich auf, packte meine letzten Sachen und lies anschließend das Zimmer abnehmen. Der Herr hatte nichts zu beanstanden. Markus und ich verabschiedeten uns von Sakamoto san und liefen los. Gegen 6.35 Uhr waren wir an der Busstation und wollten unsere Tickets holen, allerdings mussten wir dafür noch ein wenig warten. Wir setzten uns also noch mal hin, warteten, aßen nen Apfel und bewunderten die bestimmt über 100 m lange Menschenlange, die darauf wartete den Bus zu betreten. Plötzlich stand Shizuka uns gegenüber. Ich war sehr froh sie noch einmal zu sehen! Wir beschloßen einen Bus eher zu fahren, da wir nicht wussten wie lange dieser brauchen würde. Wir bedankten uns ein letztes Mal, sagten:"Lebewohl und Passt auf euch auf" und stiegen dann in den Bus. Die Fahrt zum Flughafen dauerte fast 2 Stunden, obwohl es nur 50-60 km sind, aber der Umstand, dass keine Züge fuhren, sorgte wieder für Straßen und Autobahnen. Aber ab einer Abfahert in Yokohama, war die Autbahn plötzlich leer und der Fahrer trat wie schon mal erlebt, auf die Tube. Unglaublich wie die Busse rasen, aber die Fahrer sind alle routiniert. Wir fuhren über die Yokohama bridge, sahen noch einmal den Landmarktower, ließen ein riesen Industrie- und Hafengebiet an uns vorbei ziehen und waren dann gegen 9 Uhr am Terminal 1!.



Wir stiegen aus, betraten das Gebäude, setzten uns kurz, machten einen kleinen Rundgang um zu sehen ob unser Flug schon angezeigt wird und mussten feststellen, dass wir am falschen Terminal waren... . Wir waren im Terminal für die Inlandsflüge gelandet..., aber es flog alles, keine gecancelten und es waren normal viele Leute da. Wir schauten nochmal auf unser E-ticket und mussten erkennen, dass die 1 bei Terminal 1 keine 1 sondern ein I war, für international. Wir suchten also, den Shuttle bus auf, der uns umsonst zum Terminal I fuhr. Dort angekommen stand schon unser Flug nach Peking dran. Wir warteten bis der Schalter öffnete und ich machte noch ne Tour durch die Geschäfte.
Der Herr ließ sein Kind, an einer Hundeleine vorneweg laufen.




Dann öffnete der Schalter, wie gaben unser Gepäck ab, gaben unsere Embarkationcard ab und suchten einen Platz zum warten. Markus schrieb Mails an seine Freundin und ich erstand noch paar Sachen in den unzähligen Shops. Dann ging unser Flug nach Peking. Dort angekommen stande wir erstmal mitten auf den Landefeld. Ein Bus brachte uns nach mehrminütiger Fahrt dann in das Empfangsgate. Wir zeigten zum ersten Mal unsere Bordkarte und unseren Pass. Das Personal dort erzählte uns etwas von einem "free Hotel", was schon irgendwie komisch war. Wir begaben uns zum nächsten Schalter, es war die Passkontrolle. Der Herr dort, genehmigte uns nach mehrmaligen Fragen einen 24 Stunden Aufenthalt. Als diese Hürde nun auch genommen war, liefen wir weiter durch diesen rießigen Bau. Überall liefen chinesische Sicherheitskräfte rum. Wir kamen zu einem Gate und da wir nicht wussten, wie wir zu den angeblich kostenlosen Hotel kommen sollten, fragten wir eine Chinesin in Uniform, die zu unserem Glück sogar Englisch sprach. Sie fuhr mit uns in der Bahn, die den International Terminal mit dem normalen Terminal verband und führte uns sogar zum richtigen Schalter. Dort allerdings verstand man unsere Anfrage bezüglich des Hotels gar nicht, aber wie wurden an einen anderen Schalter verwiese. Dort schickte man uns wieder zurück zum ersten Schalter. Mittlerweile hatte sich uns eine Japanerin angeschlossen, deren Anschlußflug auch erst am nächsten Tag
gehen sollte. Zu dritt begaben wir uns nun auf die Suche. Wir trafen zufällig auf einen Pagen, der mit den Worten "Free Hotel" etwas anfangen konnte. Er schickte uns zu anderen ebenfalls verwirrt schauenden Personen, und nach ein paar Minuten des warten, holte er uns ab und brachte uns zu den Shuttle Bussen. Die 5-10 minütige Fahrt ließ mich zum Schluss kommen, dass das Hotel irgendwo in der Pampa liegen musste. Im Hotel angekommen, wendeten wir uns an die Empfangsdamen und bekamen im Gegentausch zu unseren Gepäckkarten, den Zugang zum Zimmer.
Wir abredeten uns vorher noch mit Tomoko, der Japanerin, die einfach mal spontan nach London flog um Freunde zu besuchen, zum Abendbrot. Im Zimmer dann testeten wir als erstes das Internet und siehe da, wir konnten Lebenssignale von uns verschicken. Allerdings die Hauptplattform: Facebook war gesperrt. Das Zimmer war für den Umstand, dass es kostenlos zu nutzen war, richtig gut. Auch das Bad machte einen guten Eindruck, die Dusche funktionierte während meines Tests ebenfalls hervoragend.^^
Das Abendbrot gestaltete sich interessant, denn selbst ein mit m Tisch saßender Chinese konnte nicht klar sagen, was für ein Fleisch wir da eigentlich grad aßen. Jedenfalls konnte man es essen und da es kostenlos war und ich keine Beschwerden von bekam, solls auch egal sein. Tomoko erzählte uns während des Essens, wie sie das Beben erlebte und konnte berichten, das bei ihr die Erde zu stark schwankte, dass sie nicht mehr stehen konnte.... . Anschließend durfte sie noch 4 Stunden nach Hause laufen... .Am nächsten Tag frühstückten wir 3 aus Japan Reisenden zusammen und fuhren anschließend mit dem Shuttlebus wieder zurück zum Flughafen.


Wir bekamen auch unsere Gepäckkarten wieder. Im Bus trafen wir auch den älteren Briten wieder, der schon mit nach Peking geflogen war. Er fiel mir imFlugzeug auf, weil er immer mit den Stewardessen "schäckerte".
Im Flufhafen angelangt, mussten Tomoko und der Brite noch extra einchecken, wir hingegen begaben uns schon mal zum Sicherheitsgate. Zuvor trafen wir aber auf die 2 Franzosen, die ebenfalls das Free Hotel gesucht haben. Allerdings fanden sie es nicht und mussten im Flughafen nächtigen. Dementsprechend sahen sie auch aus. Wir unterhielten uns noch ein wenig mit ihnen. Ich vermute mal, sie sind heil in Frankreich angekommen. Im Terminal I angekommen, suchten wir erstmal minuten lang unser Gate. So ein riesiger Flughafen, unglaublich, wenn man sich mal nicht verläuft^^

Wir trafen jedenfalls wieder auf den Briten und Tomoko, die schon fleißig das kostenlose W-Lan nutzten. Ihr Flug ging zum einen eher, und wie schon angedeutet, nach London, sodass wir noch ein mit ihnen plauderten eher sie dann zu ihren Gate wanderten.Wir suchten dann auch unser eigenes Gate auf. Die restliche Zeit verbrachte ich damit, die Shops auf eventuelle Mitbringsel zu untersuchen und paar Fotos zu schießen.
Der Flug an sich war ok, ich probierte mal das Bier, schaute Film und döste vor mich hin. Der Platz für die Beine war richtig gut, allerdings bekommt Airchina von mir Minuspunkte bei den Mahlzeiten. Aeroflot hatte da schmackhafteres Essen im Angebot.
Flugzugessen und Bier
Gegen dreiviertel 6 landeten wir in Frankfurt, durchliefen die Kontrollen, bekamen sogar unser Gepäck und wurden von Susanne empfangen. Nach der Begrüßung tätigte ich erstmal ein paar Anrufe und verschickte SMS. Die erste Tour zu einer Raststätte an der A4 nahe der A9 absolvierte Susanne ganz souverän, trotz teilweise richtig schlechten Wetters wie Nebel und Regen. Nocheinmal ein Danke dafür :) An der Raststätte erwarteten mich schon meine Eltern. Sie waren ganz freudestrahlend mich wieder zu sehen, denn hätte man den deutschen Medien geglaubt, wäre ein Abreise aus Tokyo nahe zu unmöglich gewesen... . So hatten mich meine Eltern und deutschland wieder. Gegen ein Uhr kamen wir in Helmsdorf, meinen Heimatort an. Ich verbreitete meine Ankunft in Facebook und ging ziemlich müde ins Bett. Allerdings sollte der "Jetlag" dafür sorgen, dass ich nur 4 Stunden schlief und mitten in der Nacht einfach aufwachte.
Dies war nun der letzte Eintrag meiner leider verkürzten Japanreise. Ich hoffe, sie in den nächsten Jahren fortsetzen zu können.