Hey,
wer mit diesem Eintrag beginnt, den bitte ich erst den darunter liegenden zu lesen. Danke :)
Also, 6:10 Montag morgen, dem 16.7.2012 ging es auf zur Besteigung des höchsten Berges Japan, dem Fujisan. Wir hatten uns am Samstag ein 2Tages Ticket für den Fuji besorgt, man konnte hin und zurückfahren und alle Züge um den Fuji nutzen. Der Preis war sehr angemessen. Und 2 Tage reichen normalerweise aus, um den Berg zu besteigen. Unsere Reisegruppe bestand aus 3 Personen, Mir, Tangela und Ricky (er kommt aus Indonesien).
Also gegen viertel 8 trafen wir uns in Shinjuku, und von dort ging es dann Richtung otsuki mit dem Super Express, der dennoch eine Stunde brauchte.
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| Man sah ihn schon aus Tokyo |
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| Blick aus dem Zug auf das schöne ländliche Japan |
In ootsuki stiegen wir um, in eine Bimmelbahn, die überall anhielt, aber es war dennoch schön, denn die Bahn war verglichen mit Tokyo aber sowas von leer. Sehr angenehm :)
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| Der Berg kommt näher, oder wir ihm? |
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| auf dem Bushalteplatz in mt. fuji. |
Wir fuhren mit dem Bus auf eine Höhe von 2300 Meter, dort ging es zu wie auf dem Rummel. Alles voller leute, die sich besondere Postkarten mit Stempel kauften und natürlich noch tonnenweise omiyage erwarben. Omiyage sind mitbringsel, die meist aus Süßigkeiten bestehen. Angeblich spezielle Süßigkeiten, die es nur an dem ort gibt. Naja^^. Ich habe natürlich auch beides erstanden :)
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| Nur noch 1500 m. |
Gegen 11.15 fingen wir an zu laufen, und ich merkte bald, dass mein Tempo zu viel ist, für die beiden. An der Station, an der es dann wirklich Richtung Spitze geht, trennten sich unsere Wege, und ich machte mich allein weiter auf die Spur. Wir waren alle drei nicht besonders gut ausgerüstet, keiner hatte Wanderschuhe, oder einen Stock, wie ihn fast alle japaner trugen. Ich war aber auch nicht mehr besonders müde, dafür aber hoch motiviert auf den Gipfel zu kommen. Naja, so kletterte ich dann allein weiter. ich überholte auch gelegentlich paar Kletterer, sogar eine Gruppe gleichaltriger, die mit extra Sauerstoff ausgestattet waren. ich vermute, der berg mag keine Ausländer aus dem Westen, denn die wirkten alle müde und träge. Die Japaner dagegen wirkten alle so, als ob es ganz normal wäre^^ Manche joggten auch auf den Berg, in Turnschuhen und kurzen Hosen, rannten sie Hoch und dann wieder runter. Wir ein Wettlauf....
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| hier ist so ein Verrückter, auf dem Weg nach unten... |
Aller 400 Meter gab es Hütten, wo man sich ausruhen und was kaufen
konnte. Ausruhen musste ich mich auch dort. Denn es war sehr warm zu
beginn, ich trug den Rucksack mit den Sagen für 2 Tage und eine dicke
Jacke und sowas brauchte man auch. Der Wind war dann ziemlich stark und
kühl.
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| in dem Ort lag unser Hostel |
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| der Aufstieg kurz vor dem Gipfel |
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| Geschafft:) die modische Mütze flog dann bald davon... |
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| Blick vom Abstieg und auf den Abstieg |
Auf dem Gipfel angelangt, war das Wetter schlecht.... . Der Wind war ziemlich brutal, man sah nichts, vielleicht 40 m, dann war Schluss. Rein offiziell ist nach dem Tor auf dem Bild, noch nicht der Gipfe. Der ist eigentlich bei einer Wetterstation, aber dafür braucht man eine weitere Stunde und ich war unter Zeitdruck, musste gegen 7 Uhr wieder auf dem Parkplatz sein. Jedenfalls erreicht ich den "Gipfel" gegen viertel 4.
Der Abstieg war viel härter als der Aufstieg..., meinen Schuhen sieht man es noch an, sie haben nun Lüftungslöcher, denn der Abstieg bestand aus Wegen kleiner Steine, die nach unten rutschten, wenn man drauftrat, also "surfte" ich sozusagen nach unten. Am Anfang ging das noch ganz gut, aber dann rutschte man immer wieder weg und musste aufpassen nicht hinzufallen... . Meine Unterschenkel taten arg weh^^, gegen 6 kam ich dann auf dem Parkplatz an
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| wieder unten :) |
Interessant war, dass man auf dem Berg ununterbrochen Internetzugang hat :). Wir warteten noch auf dem Bus, kauften vorher noch omiyage ein :) und trafen wieder Deutsche, ein Vater mit seinem Töchterchen auf Japanreise. Allerdings für eine Besteigung des Berges übernicht nicht passend gekleidet... egal.
Auf dem Weg nach unten im Bus, sah ich wirklich ein Reh, da wusste ich, dass ich wirklich auf dem Land bin:)
Die Deutschen wohnten zufällig auch im gleichen Hostel, also konnten sie uns den Weg weisen. Wir checkten ein, bezahlten und gingen nochmal Essen. Wir fanden in einem chinesischen Restaurant, wirklich leckee Sachen, mjamm. Wir kehrten zurück, duschten und fielen erschöpft in die Kiste:)
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| Blick aus dem Balkon vom Hostel |
Am nächsten Tag ging es zum Fuji Q. Einem Vergnügungspark mit Fahrgeschäften bei denen ich nun weiß, warum ich sie bisher nicht gefahren bin ... . Beim ersten fuhr man Loopings sowas, allerdings drehte man sich dabei schon die ganze Zeit. Oh gott, es war interessant, aber ein zweites Mal, mmh....
Die nächsten waren nicht so schlimm, aber die Hitze, es brannte den ganzen Tag die Sonne, und das Warten von meist einer Stunde, war doch sehr ermüdend. Nach dem 5tenFahrgeschäft überkam mich eine Übelkeit, die nicht mehr wegging. Naja, gegen 5 verließen wir den Park und gingen wieder zum Essen ins chinesische Restaurant^^. Leider nahm ich meine Kamera nicht mit in den Park. Es haette immer die Möglichkeit gegebene, sein Zeug in einen Spinnt zu tun, naja, passiert. Der Vergnügungspark war dennoch schön, allerdings machten sich bei mir, dann Abnutzungserscheinungen, speziell im Oberschenkel bemerkbar ;)
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| Das Riesenrad. Rechts darüber sind man Lichter am Berg, dies sind die Hütten, denn man kann auf dem berg übernachten:) |
Unsere Rückfahrt begann 20:20Uhr und dann tatsächlich 11:40 waren wir wieder in Hiyoshi. Es waren 3 sehr schön Tage :) Zum Fuße des Fuji muss man eigentlich nochmal fahren, denn es gibt noch 5 schöne Seen zu sehen, sowie ist die Natur und die Ruhe einfach herrlich.
heute am 18.7. mach ich deshalb erstmal eine Pause, denn mir steckt der Berg immernoch in den Knochen:)
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