Mittwoch, 2. Mai 2012

Verkünden der Ergebnisse


Am Mittwoch, den 28.3. hatte ich frei und setzte mich an meine Hausarbeit, die leider noch vom letzten Wintersemester übrig geblieben war... .
Am Nachmittag aber begab ich mich auf die Suche nach einen Supermarkt, dessen Preise einen nicht die Tränen ins Gesicht kommen lassen. Bevor ich die Suche unternahm, erkundigte ich mich noch bei den anderen Leuten im Wohnheim, ob denn so ein Laden überhaupt extistent sei und wir wurde berichtet, dass dieser Supermarkt der OK Markt sei. Laut goolge.maps lag er auch nur 15 Minuten vom Wohnheim entfernt. Ich malte mir einen Plan auf und ging los, vorbei an einem kleinen Tempel, einer Grundschule, unzähligen Wohnhäusern, einem Seven Elven und dann verborgen in einem "hässlichen, grauen" Gebäude mit kaum auffälligen Werbeschilden versteckt, lag es, das Eldorado für Schnäppchenjäger... .
Beim ersten Einkauf allerdings beschränkten sich die zu erwerbenden Waren nur auf Wasser, Alkohol und Fertig Essen, aber nicht im deutschen Sinne. Fertig Essen, dass wirklich erst die Nacht zu vor produziert wurde und auch nur für diesen Tag haltbar ist. Man kann unter onigiri, also den Reisbällchen mit ihren unzähligen Füllungen genauso wählen, wie unter Nudelgerichten und diversen fritierten ehemaligen Tieren. Dieses Angebot gibt es in jedem Supermarkt, und in dem OK Markt war es am preiswertesten. Zudem kaufte ich noch Wasabi ein, der dem in Deutschland zu kaufenden Wasabi, an Schärfe um einiges überlegen ist. Der Rucksack war alles fullgefüllt und es ging auf den Rückweg. Der Weg war bekannt, nur das diesmal eine Steilstraße zu erklimmen war, die einem ziemlich zu setzt.

Donnerstag, der 29.3.2012
Gegen 9 Uhr wurden auf dem Mita-Campus die Ergebnisse der Einstufungsprüfung verkündet und siehe da, Stufe 2 von 13^^, laut Ergebnis waren die letzten 2 Jahre Japanischunterricht nicht sehr förderlich gewesend... . Isa, die auch aus Halle kommt, ist auch in dieser Stufe gelandet. Danach gab es noch eine Begrüßungsrede, 30 Minuten auf Japanisch...., und dann wurden alle in ihre Grüppchen eingeteilt, die sich in die entsprechenden Zimmern zu begeben hatten. Wir bekamen unser Material, 10 Kilo Lehrbücher und die Ermutigung von nun fleißig zu lernen... .

Als ich mit Deutschen an anderen Unis sprach, stellte ich fest, das der Test an der Keio besonders schwer sei und die letzten 6 Stufen eigentlich schon auf das wissenschaftliche Schreiben auf Japanisch mehr oder weniger vorbereiten soll. Also sollte man die Sprache wenn man herkommt eigentlich schon bringen.......



Am Freitag darauf fand noch ein Interview statt, um unsere Einteilung zu bereden. naja.
Abends fand im Wohnheim eine Party statt, mit kostenlosen Knabberzeugs, unter denen Japaner auch duzende gekochte Eier verstehen und Alkohol. Es begann gegen 7 mit Musik und allem drum und dran, man unterhielt sich, machte Fotos und soweiter.  Punkt 10 ging kurz das Licht aus und damit war die Feier offiziell beendet, wenn es in Dtl. erst losgehen würde, wird in Japan sprichtwörtlich der Saft abgedreht. Wir "durften" noch ein Gruppenbild machen, dann war die Sache Geschichte.
So endet die erste Woche in Japan erstmal.

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